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Robbie swingt in Hamburg.

Robbie Williams Swings Both Ways, O2 World Hamburg, 22.05.14
Robbie swingt in der O2 World Hamburg.

Robbie Williams und ich, wir haben seit über 20 Jahren eine ganz besondere Beziehung. Naja, mehr ich zu ihm als er zu mir, aber anders klingt es eindeutig besser 🙂 Aber mehr dazu später. Erst mal geht’s um das Konzert am 22. Mai in der O2 World Hamburg. Das war schon das zweite, denn Robbie hat die Halle gleich zwei Mal nacheinander gerockt. Oder besser gesagt geswingt. Deshalb war ich auch ein kleines bisschen skeptisch, denn Swing ist sonst eher nicht meine Musik. Aber mit insgesamt 5 Mädels und Front-of-Stage-Tickets – was soll da schon schiefgehen?

Robbie: Der perfekte Entertainer.

Nichts! Denn es war einfach grandios! Wir standen so dicht dran und hatten trotzdem Platz um uns herum. Das ist wirklich der Vorteil von FOS-Tickets. Und Robbie ist einfach der geborene Entertainer. Wie er mit den Fans spricht, einzelne einbezieht, auf Plakate reagiert und über die Bühne fegt – das muss ihm erst mal jemand nachmachen. Dazu die Stimme, die wirklich besonders ist, und die Show, die perfekt gepasst hat. Da könnte sogar ich zum Swing-Fan werden 🙂 Wir 5 waren jedenfalls alle sehr begeistert, und ich vermute, die 13.000 anderen auch. Wobei ich sagen muss, dass ich so ein Konzert definitiv nicht aus der letzten Reihe unterm Dach sehen wollen würde. Ich glaube, die Plätze vorn so nah dran am Geschehen tragen schon viel zur Begeisterung bei. Für mich steht jedenfalls fest: Ob Swing, Rock, Pop oder welche Musikrichtung auch immer: Beim nächsten Robbie-Konzert möchte ich definitiv wieder dabei sein.

Aber wieso eigentlich gerade Robbie?

Die Geschichte ist relativ schnell erzählt. Denn mit Konzerten ist es wie mit so vielen anderen Dingen: Das erste vergisst man einfach nicht. Und mein erstes Konzert war – da muss ich mich jetzt outen – Take That in der Alsterdorfer Sporthalle. Anfang 1994 war das das, und die Schlange vor der Tür war riesig. Dazu hat es ordentlich geschifft, so dass mein Cousinchen und ich ständig irgendwelche Schirme im Nacken oder in den Augen hatten. In der Halle hieß es dann erst mal hinsetzen, um die Hysterie zu vermeiden. Das hat so mäßig funktioniert, und als die ersten panisch hochgesprungen sind, mussten wir sehen, dass wir nicht überrannt werden. Das Konzert war trotzdem toll – wie nicht anders zu erwarten. Das meiste haben wir zwar nur über die Videowand gesehen, aber ich bin mir nach wie vor sicher, dass Robbie nur mir allein zugeblinzelt hat 😀

Robbie WIlliams in der Markthalle

Wie dem auch sei, ein paar Jährchen und bei Robbie ein paar Pfunde und Substanzen später, kam er zur Heike Makatsch-Show nach Hamburg. Wir waren ganze 3 Fans vor der Tür, als er auf uns zu kam und – verschwand, ohne uns eines Blickes zu würdigen. Ich gebe zu, zu diesem Zeitpunkt hat unser Verhältnis doch ein klein wenig gelitten. Sein Konzert in der Markthalle habe ich mangels Karten verpasst. Robbie Williams in der Markthalle, das muss man sich heute mal vorstellen! Beim Konzert auf der Trabrennbahn war ich dann, allerdings eher mäßig begeistert. Denn der Herr Williams war krank bzw. erkältet, was bei Männern ja häufig dem baldigen Ende nahekommt, und musste das gefühlt alle 5 Minuten erwähnen. Dazu haben die Mädels an der Absperrung sich netterweise auf Klappstühle gestellt, so dass ich so gut wie gar nichts mehr sehen konnte.

Take That im Vokspark: (Fast) nicht zu toppen.

Das nächste Konzert war dann schon 2011 – Take That wiedervereint im Volksparkstadion. Eines der tollsten Konzerte, die ich je gesehen habe! Unglaubliche Show, unglaubliche Stimmung, unglaublicher Robbie 🙂 Ich hoffe sehr, dass es davon irgendwann eine Wiederholung gibt. Aber ob mit Take That oder solo, in Hamburg, Bremen oder Hannover – beim nächsten Robbie-Konzert bin ich definitiv wieder dabei.

Ein paar Fotos vom Robbie-Konzert in Hamburg gibts hier - viel Spaß: