Erster Kindergeburtstag – was ich aus der Peppa Pig-Party gelernt habe

Peppa Pig Mitgebsel zum Kindergeburtstag
Unsere Peppa Pig Mitgebseltüten

Als ich neulich darüber nachgedacht habe, wie es bitte sein kann, dass unsere kleine Motte bald schon 4 wird, ist mir eingefallen, dass ich schon lange was zum Thema Kindergeburtstag schreiben wollte. Ziemlich genau seit 8 Monaten, da haben wir nämlich den ersten Kindergeburtstag hier gefeiert. Aufregend! Vor allem für die Mama 😉  Dabei hätte ich mich einfach entspannen können...

Aber von vorn: Seit Lene bei einer Bronchitis die Videos von Peppa Pig entdeckt hat, ist sie ein glühender Fan des kleinen Schweinchens. Während mir das Klugschnacker-Ferkel ziemlich schnell auf den Keks ging, war und blieb die Motte begeistert. Was wäre also passender für den 3. Geburtstag gewesen als eine Peppa Pig-Party? Zuerst habe ich zufällig beim Stöbern in einem Online-Shop die passende Grundausstattug entdeckt. Pappteller, Becher, Servietten, Fähnche - alles mit Peppa-Motiv. Prima! Also habe ich seit Anfang des Jahres sämtliche Shops durchforstet, auf der Suche nach passendem Zubehör. Wenn schon Peppa-Party, dann wollte ich gern auch Spiele und Kleinigkeiten für die Mitgebsel-Tütchen mit Peppa-Motiv haben, nicht zu vergessen die passenden Muffins.

Kindergeburtstag - Mama im Shoppingrausch

Was soll ich sagen? Unfassbar, was es alles an (unnötigem) Peppa-Zeug gibt! Und noch unfassbarer, dass es funktioniert hat: Im Endeffekt hatte ich zusätzlich zu den Peppa Teller, Bechern und Servietten auch Tischdecken, Tröten, Masken, Tüten, Seifenblasen, Luftballons, Haarspangen und -gummis, Mini-Malblocks, Muffinaufleger und natürlich Einladungskarten mit Peppa-Motiven geshoppt 😀

Soweit war also alles vorbereitet, blieb die Frage: Wen möchte Lene einladen? Ein Kind pro Lebensjahr hatte ich als Faustregel gehört. Wären also 3 Kinder, das klang doch entspannt. Fand die Motte allerdings nicht und konnte sich auch nicht entscheiden, denn sie wollte unbedingt alle ihre Freunde dabeihaben. So wurden aus den 3 Kindern am Ende 7 - und ich war ehrlich gesagt froh, dass in dem Alter die Mamas oder Papas noch mitkommen (können).

Party-Planung - Mama wird langsam nervös

Je näher der Geburtstag kam, desto aufgeregter wurden wir - ich ehrlich gesagt mehr als die Motte. Welche Spiele plant man denn für 3- bis 4-Jährige? Und braucht man überhaupt schon ein großes Programm? Oder reichen Spieltunnel, Bälle, Ballons und Co.? Und was macht man, wenn die Zwerge gar keine Lust haben?  Wenn die Jungs Peppa doof finden? Oder das Ganze total langweilig wird?

Zum Glück spielte das Wetter mit, und wir konnten hinter dem Haus einen kleinen Pavillon, Tische und Bänke aufstellen. Als die Kinder da waren, war schnell klar: Die meisten Gedanken habe ich mir umsonst gemacht. Es wurde gefuttert, gespielt, zwischendurch haben wir Seifenblasen gemacht, jeder, der wollte, konnte sich Klebetattoos abholen, dann gab es Eierlaufen mit Ü-Eier - und ansonsten haben alle einfach auf der Wiese gespielt. Ruckzuck waren die Stunden vorbei. Der Motte wurde das Ganze irgendwann etwas zu viel, und sie hat sich ein bisschen zurückgezogen. Aber ich glaube, sie hatte trotzdem einen schönen Nachmittag. Und das ist schließlich die Hauptsache <3

Mein Tipp für den Kindergeburtstag: weniger Stress und Gedanken machen

Mama hat jedenfalls daraus gelernt, dass sie sich in diesem Jahr weniger Stress und nicht so viele Gedanken macht 🙂 Kinder bin dem Alter brauchen einfach kein riesiges, ausgetüfteltes Programm. Sie freuen sich, wenn sie zusammen spielen können, und es ein paar besondere Kleinigkeiten gibt. Trotzdem überlege ich schon, was man mit 4- bis 5-Jährigen unternehmen könnte. Finde ich tatsächlich schwieriger als im letzten Jahr. Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit. Da fällt uns bestimmt etwas ein 🙂

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Über Wiebke

In aller Kürze: Als Zweifach-Mama mag ich lieber Fußball statt Ballett, Bier statt Prosecco, Sneakers statt High Heels, Tarantino statt Titanic [obwohl so eine schöne Schnulze natürlich manchmal auch einfach sein muss :)], und ich hasse es, Schuhe zu kaufen. Davon abgesehen hänge ich an Hamburg, bin gern am Hafen, bei Konzerten im Stadtpark oder zum Mitfiebern im Volkspark – und all das am liebsten mit Kamera im Gepäck.